Sozioökonomische Probleme stellen einen begrenzenden Faktor bei der Verwendung von Geräten dar, die bei verschiedenen endodontischen Eingriffen hilfreich sind

Dies ist eine bahnbrechende, umfassende Studie, die Zahnärzten und der gehörlosen Bevölkerung, die laut IBGE (Brasilianisches Institut für Geographie und Statistik) allein in Brasilien 10 Millionen Menschen umfasst, eine große Hilfe sein wird. Die Masterarbeit mit dem Titel „Vorschlag zur Anpassung der Diagnosekriterien für die Kiefergelenksdysfunktion (TMD) an Libras (Brasilianische Gebärdensprache)“ wurde von der Studentin Alethéia Caldeira Gonçalves Alcântara Paranhos unter der Betreuung von Professor Dr. Antônio Sérgio Guimarães, dem Koordinator des Masterstudiengangs Kiefergelenksdysfunktion (TMD) an der Universität, verteidigt, um ihren Masterabschluss zu erlangen.

Die Idee entstand, um Kommunikationsschwierigkeiten zwischen Zahnärzten und gehörlosen Patienten zu verringern, die aufgrund mangelnder Inklusion in vielen Alltagssituationen, auch im Gesundheitswesen, auf Zugangsprobleme stoßen. Die Studie adaptierte daher das DC/TMD-Achse-I-Protokoll, ein Referenzprotokoll für die klinische Beurteilung von Patienten mit craniomandibulärer Dysfunktion, das in Brasilien und weltweit weit verbreitet ist, von der portugiesischen Schriftsprache in die brasilianische Gebärdensprache LIBRAS und stellte es als Video zur Verfügung.

Ziel ist es, Schmerzen im Gesicht, Kopf und Kiefergelenk von gehörlosen Menschen zu untersuchen und Fachkräfte bei der Beurteilung und Behandlung zu unterstützen. Das Material enthält neben den Gebärden auch Untertitel und Audio in Portugiesisch sowie unterstützende Bilder, um das Verständnis des Themas zu vertiefen.
„Wenn der Patient die Fragen nicht versteht oder seine Beschwerden nicht präzise ausdrücken kann, riskiert der Zahnarzt eine Fehldiagnose und folglich eine falsche oder unvollständige Behandlung. Die Adaption bereits validierter Protokolle erleichtert daher die Diagnose und Behandlung dieser Patientengruppe und macht sie zuverlässiger“, erklärt der Student.

„Wir stellen dieses Instrument allen portugiesischsprachigen Zahnärzten kostenlos zur Verfügung, da uns die Verbreitung von Wissen sehr am Herzen liegt. Wir wünschen uns, dass diese Idee weltweit in vielen verschiedenen Sprachen Anwendung findet“, fügt der Professor hinzu.
Es ist erwähnenswert, dass die Übersetzung des DC/TMD-Protokolls von einer fließend LIBRAS sprechenden Dolmetscherin durchgeführt wurde, die über fundierte Kenntnisse in Lehre, Übersetzung und Dolmetschen der Sprache verfügt. Zuvor wurden Fachbegriffe vereinfacht und das adaptierte Material angepasst. Das entstandene Video ist etwa 18 Minuten lang und steht allen Interessierten zur Verfügung. Sie können es unten ansehen:

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